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Rekordhoch im deutschen Osthandel

Russlandexporte wachsen zweistellig / Konkurrenz aus China größte Herausforderung /Fast 300 Unternehmen beteiligen sich an Umfrage Hamburg 20.03.2013 / OMV.Die Wachstumsraten des Osthandels liegen weiterhin etwa um die Hälfte über denen des deutschen Außenhandels insgesamt. Das ergibt sich aus den Berechnungen des Ost- und Mitteleuropa Verein e.V. auf Basis dervom Statistischen Bundesamt vorgelegten Daten. Der Osthandel legte im Gesamtjahr 2012 gegenüber 2011 um 3,2 Prozent zu; der deutsche Außenhandel wuchs in diesem Zeitraum um knapp 2,2 Prozent. Zwar fallen die Steigerungsraten niedriger aus als in den vergangenen zwei Jahren. Jedoch hatte der deutsche Osthandel nach dem starken Einbruch 2009 bereits 2011 sein Rekordergebnis von 2008 mit einem Volumen von fast 337 Milliarden Euro um knapp 30 Milliarden Euro überschritten. Dieses Ergebnis konnte nun auf ein neues Rekordhoch gesteigert werden.„Der Osthandel trägt wesentlich zum Erfolg der deutschen Wirtschaft bei“,kommentiert Dr. Gerd Lenga, Vorsitzender des OMV die Zahlen. „Gerade der deutsche Export profitiert von diesen Wirtschaftsbeziehungen.“ So sind beispielsweise die deutschen Ausfuhren nach Russland um über zehn Prozent gestiegen. Russland bleibt mit einem Gesamtvolumen von 80,5 Milliarden Euro Deutschlands Tophandelspartner unter den Staaten Ost- und Mitteleuropas, Zentralasiens und des Südkaukasus. Mit 75,7 Milliarden Euro liegt Polen auf Platz zwei der größten deutschen Osthandelspartner, gefolgt von Tschechien mit 64,8 Milliarden Euro. Viele im Ostgeschäft tätige Unternehmen schätzen ihre Aussichten für 2013 optimistisch ein. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Ost- und Mitteleuropa Vereins, die im Februar durchgeführt wurde und an der sich knapp 300 im Ostgeschäft tätige Unternehmen beteiligten.

Pressemitteiling

Hamburg 20.03.2013 / OMV.

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